Was bleibt 3D-Artist
bei 6.800 € Umsatz netto?
3.785 €
Stundensatz-Range, Betriebsausgaben und Steuerlast speziell als 3D-Artist. Vorausgefüllt mit marktüblichen Werten — du kannst alle Angaben unten live anpassen.
Zahlst du zu viel Krankenkasse?
Bei deinem Gewinn zahlst du 982 € pro Monat an die GKV — das sind 11.788 € im Jahr. Eine private Krankenversicherung kann für junge, gesunde Solo-Selbstständige mit hohem Einkommen deutlich günstiger sein. Lass dir unverbindlich und kostenlos vergleichen.
PKV-VergleichDiese Seite ist für Selbstständige gedacht, die als 3D-Artist arbeiten und wissen wollen, was vom Umsatz wirklich privat verfügbar bleibt. Die voreingestellten Werte starten mit 6.800 € Monatsumsatz, 620 € Betriebsausgaben, 65-130 €/h und 120 abrechenbaren Stunden. Dadurch siehst du nicht nur eine abstrakte Steuerformel, sondern eine realistische Ausgangslage für Design & Kreativ. Relevant sind dabei Umsatz, Gewinn, GKV, Pflegeversicherung, Einkommensteuer-Rücklage und die Frage, ob du als 3D-Artist eher über Projekte, Retainer, Einzeltermine oder wiederkehrende Kunden arbeitest. Passe die Werte oben an, wenn deine echte Auslastung oder Kostenstruktur abweicht.
Was bleibt mir als 3D-Artist netto? Steuerrechner 2026
Einkommen
Als 3D-Artist entstehen Einnahmen typischerweise über Designprojekte, Markenauftritte, Kampagnen und wiederkehrende Kundenbudgets. Der Rechner startet mit 6.800 € Umsatz pro Monat und verbindet diesen Wert mit der Stundensatzspanne von 65-130 €/h. Entscheidend ist, wie viele Stunden wirklich abrechenbar sind und wie stabil die Pipeline über mehrere Monate bleibt.
Ausgaben
Die voreingestellten 620 € Betriebsausgaben sind ein konservativer Monatswert für 3D-Artist. Typisch sind Designsoftware und Kreativ-Suites, Hardware, Kalibrierung und Eingabegeräte, Stockmedien, Schriften und Mockup-Ressourcen und je nach Modell auch Portfolio, Website und Akquise. Wenn du teure Tools, Reisen oder externe Dienstleister nutzt, sollte der Wert im Rechner bewusst höher angesetzt werden.
Steuer-Hinweis
Künstlerische oder publizistische Leistung kann freiberuflich sein; reine Produktions-, Handels- oder Agenturmodelle können gewerblich werden. Für die Praxis heißt das: Rechnungen, Leistungsbeschreibung und Website sollten zu deiner tatsächlichen Tätigkeit als 3D-Artist passen. GPU-Workstations zählen zur AfA-Klasse "Computer" mit 3 Jahren Abschreibung. Ein 6.000 € Rechner bringt also nur 167 €/Monat in die EÜR — plane Hardware-Upgrades steuerlich vorausschauend. Die Kleinunternehmerregelung liegt 2026 bei 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € Umsatz im laufenden Jahr; bei typischen 3D-Artist-Umsätzen ist sie oft schnell überschritten.
Krankenversicherung
Für 3D-Artist ist die Krankenversicherung ein zentraler Monatsblock. Bei GKV rechnet der Rechner mit dem allgemeinen Beitrag plus durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 €. Bei PKV zählt dein konkreter Tarif und das Alterungsrisiko. Vergleiche deshalb nicht nur den heutigen Beitrag, sondern auch Familie, Krankengeld, Rückkehrmöglichkeiten und langfristige Beitragsentwicklung.
Verträge, Haftung und Risiko
Briefing, Korrekturschleifen, Nutzungsrechte, Dateiformate, Buyout oder Lizenzdauer sollten schriftlich festgelegt sein.
KSK, Urheberrechte, Bildrechte, Reisekosten und klare Abnahmeprozesse sind die wichtigsten Sonderthemen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel bleibt als 3D-Artist bei 6.800 € Umsatz netto übrig?
Für 3D-Artist ist der Monatsumsatz nur der Startpunkt. Bei 6.800 € Umsatz und 620 € typischen Betriebsausgaben entsteht zuerst der Gewinn; davon gehen GKV, Pflegeversicherung und die Einkommensteuer-Rücklage ab. Der Rechner zeigt oben den auszahlbaren Monatsbetrag live, weil kleine Änderungen bei Ausgaben, Krankenversicherung oder Kirchensteuer sofort mehrere hundert Euro Unterschied machen können. Für 3D-Artists ist deshalb nicht der höchste Umsatz, sondern der planbare Gewinn die entscheidende Kennzahl.
Welcher Stundensatz ist für 3D-Artist 2026 realistisch?
Die hinterlegte Spanne für 3D-Artist liegt bei 65-130 € pro Stunde. Bei 120 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das rechnerisch 93.600 bis 187.200 € Jahresumsatz, bevor Ausfälle, Akquise und Weiterbildung berücksichtigt sind. Kreative Selbstständigkeit schwankt oft stärker als IT-Projektarbeit, weil Konzeptphasen, Feedbackschleifen und Nutzungsrechte wirtschaftlich sauber bewertet werden müssen. Plane deshalb mit einem Mindeststundensatz, der auch nicht berechenbare Zeit, Versicherungen, Rücklagen und ruhige Monate trägt.
Welche Betriebsausgaben sollte ich als 3D-Artist zuerst erfassen?
Für 3D-Artist sind vor allem Designsoftware und Kreativ-Suites, Hardware, Kalibrierung und Eingabegeräte und Stockmedien, Schriften und Mockup-Ressourcen relevant. Zusätzlich solltest du Portfolio, Website und Akquise sowie Fortbildung, Messen und Kreativ-Netzwerke getrennt erfassen, damit die Buchhaltung später nicht aus pauschalen Schätzungen besteht. Der Rechner nutzt 620 € pro Monat als vorsichtigen Startwert. Wenn deine echten Kosten deutlich abweichen, ändere den Wert direkt, denn jede sauber belegte Ausgabe senkt den steuerlichen Gewinn.
Bin ich als 3D-Artist freiberuflich oder gewerblich tätig?
Künstlerische oder publizistische Leistung kann freiberuflich sein; reine Produktions-, Handels- oder Agenturmodelle können gewerblich werden. Maßgeblich ist nicht die Berufsbezeichnung auf der Website, sondern was du konkret abrechnest und wie du arbeitest. Für 3D-Artist solltest du die eigene Leistungsbeschreibung, Rechnungen und Verträge konsistent formulieren. GPU-Workstations zählen zur AfA-Klasse "Computer" mit 3 Jahren Abschreibung. Ein 6.000 € Rechner bringt also nur 167 €/Monat in die EÜR — plane Hardware-Upgrades steuerlich vorausschauend. Wenn mehrere Tätigkeiten zusammenkommen, ist eine kurze Klärung mit Finanzamt oder Steuerberater meist günstiger als später falsche Annahmen zu korrigieren.
Welche Rücklagen brauche ich als 3D-Artist für Krankenversicherung und Steuer?
Als 3D-Artist solltest du die Krankenversicherung nicht aus dem Bauch heraus kalkulieren. In der GKV liegen 2026 der allgemeine Beitrag und durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 € im Monat zugrunde; in der PKV zählt dein Tarif, nicht dein Gewinn. Zusätzlich brauchst du monatliche Rücklagen für Einkommensteuer, Pflegeversicherung und schwächere Auftragsphasen. Praktisch ist ein separates Steuerkonto, auf das du nach jedem Zahlungseingang sofort einen festen Anteil überweist.
Typische Umsatz-Szenarien für 3D-Artists
| Einkommen | Beschreibung | Netto |
|---|---|---|
| 58.752 € Umsatz/Jahr | vorsichtige Auslastung | ca. 2.570 € monatlich |
| 81.600 € Umsatz/Jahr | typischer Zielwert | ca. 3.400 € monatlich |
| 99.552 € Umsatz/Jahr | starke Spezialisierung | ca. 4.220 € monatlich |
Stundensatz-Realität als 3D-Artist
Der marktübliche Stundensatz liegt 2026 für 3D-Artist-Tätigkeiten zwischen 65 €/h und 130 €/h. Bei realistischen 120 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das einen Jahresumsatz zwischen 93.600 € und 187.200 €.
Wichtig: Die restlichen Arbeitsstunden (Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung, Projektverwaltung) sind nicht berechenbar, binden aber reale Zeit. Wer 40 Stunden/Woche arbeitet, kann selten mehr als 130-140 Stunden/Monat abrechnen.
Steuer-Hinweis speziell als 3D-Artist
Künstlerische oder publizistische Leistung kann freiberuflich sein; reine Produktions-, Handels- oder Agenturmodelle können gewerblich werden. Für die Praxis heißt das: Rechnungen, Leistungsbeschreibung und Website sollten zu deiner tatsächlichen Tätigkeit als 3D-Artist passen. GPU-Workstations zählen zur AfA-Klasse "Computer" mit 3 Jahren Abschreibung. Ein 6.000 € Rechner bringt also nur 167 €/Monat in die EÜR — plane Hardware-Upgrades steuerlich vorausschauend. Die Kleinunternehmerregelung liegt 2026 bei 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € Umsatz im laufenden Jahr; bei typischen 3D-Artist-Umsätzen ist sie oft schnell überschritten.
Dieser Hinweis ist keine Steuerberatung im Sinne des §5 StBerG. Für verbindliche Aussagen konsultiere einen Steuerberater oder Fachanwalt für Steuerrecht.
GKV oder PKV als 3D-Artist?
Als 3D-Artist hast du bei hauptberuflicher Selbstständigkeit die Wahl zwischen gesetzlicher (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV). Die Default-Annahme in diesem Rechner ist GKV — du kannst oben live umschalten.
GKV bedeutet 2026: 14,6 % + durchschnittlich 2,9 % Zusatzbeitrag, einkommensabhängig bis zur BBG von 5.812,50 €/Monat. Familienversicherung ist kostenlos. Der aktuelle Beitrag in deiner Berechnung liegt bei 982 €/Monat.
PKV bedeutet einen festen Tarifbeitrag (z. B. 400-700 €/Monat für junge Alleinstehende), steigt aber mit dem Alter deutlich. Rückkehr in die GKV ist ab 55 kaum noch möglich. Rechne mit einem Versicherungsberater, nicht mit einem Versicherungsvertreter.
Du suchst einen anderen Beruf? Alle Freelancer-Berufe im Überblick →