Ausgabe 2026Als Fotograf§32a EStG
Freelancer-Profil · kreativ

Was bleibt Fotografen
bei 5.800 € Umsatz netto?
3.065 €

Stundensatz-Range, Betriebsausgaben und Steuerlast speziell als Fotograf. Vorausgefüllt mit marktüblichen Werten — du kannst alle Angaben unten live anpassen.

60-150 €/h · marktüblicher Stundensatz100 h/Monat · abrechenbar§32a EStG 2026 · exakte Formel
Deine Angaben
0
€/Jahr
Deine Berechnung
Einnahmen5.800,00 €
Betriebsausgaben− 950,00 €
💼 Gewinn4.850,00 €
GKV-Beitrag− 819,65 €
Pflegeversicherung− 203,70 €
Einkommensteuer− 761,92 €
Auszahlbar
3.064,73 €
63.2 % vom Gewinn
0 %Abzüge: 36.8 %100 %
63%Netto
Auszahlbar3.064,73 €
KV-Beitrag819,65 €
Pflege203,70 €
Einkommensteuer761,92 €
Detailansicht
Einnahmen5.800,00 €
Betriebsausgaben950,00 €
GKV-Beitrag819,65 €
Pflegeversicherung203,70 €
Einkommensteuer761,92 €
✅ Auszahlbar3.064,73 €
⚖️
Rechtlicher Hinweis: Diese Berechnung dient ausschließlich der unverbindlichen Orientierung und ersetzt keine steuerliche Beratung gemäß §5 StBerG. Alle Angaben ohne Gewähr. Die verwendeten Werte (Steuertarif, GKV-Beiträge, Pflegeversicherung) entsprechen den Berechnungsgrundlagen für das Jahr 2026 gemäß den Veröffentlichungen des Bundesfinanzministeriums, des Bundesgesundheitsministeriums und des Bundesrates. Der Rechner zeigt die Einzahlungsphase der Altersvorsorge — Rürup- und vergleichbare Basisvorsorge-Renten werden im Alter nachgelagert besteuert. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater oder Ihr zuständiges Finanzamt.

Zahlst du zu viel Krankenkasse?

Bei deinem Gewinn zahlst du 820 € pro Monat an die GKV — das sind 9.836 € im Jahr. Eine private Krankenversicherung kann für junge, gesunde Solo-Selbstständige mit hohem Einkommen deutlich günstiger sein. Lass dir unverbindlich und kostenlos vergleichen.

PKV-Vergleich

Die Einkommens-Realität als Fotograf

Wer als Fotograf selbstständig arbeitet, rechnet oft mit dem Brutto-Umsatz und übersieht, wie viel tatsächlich nach Sozialabgaben und Steuer übrig bleibt. Bei einem Monatsumsatz von 5.800 € und marktüblichen Betriebsausgaben von 950 € bleiben aktuell 3.065 € netto übrig — das sind 63,2 % vom Gewinn.

Die Differenz zum Brutto-Umsatz ist keine Kleinigkeit: Krankenversicherung, Pflege, Einkommensteuer-Rücklage und ggf. Solidaritätszuschlag summieren sich zu einem festen Abzugs-Block, den du in jeder Kalkulation einplanen solltest.

Stundensatz-Realität als Fotograf

Der marktübliche Stundensatz liegt 2026 für Fotograf-Tätigkeiten zwischen 60 €/h und 150 €/h. Bei realistischen 100 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das einen Jahresumsatz zwischen 72.000 € und 180.000 €.

Wichtig: Die restlichen Arbeitsstunden (Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung, Projektverwaltung) sind nicht berechenbar, binden aber reale Zeit. Wer 40 Stunden/Woche arbeitet, kann selten mehr als 130-140 Stunden/Monat abrechnen.

Steuer-Hinweis speziell als Fotograf

Kamera-Equipment über 800 € netto ist nicht GWG — muss über 7 Jahre abgeschrieben werden (amtliche AfA-Tabelle Kamera). Eine 4.500 € Vollformat-Kamera bringt also 64 €/Monat statt 4.500 € im Kaufmonat.

Dieser Hinweis ist keine Steuerberatung im Sinne des §5 StBerG. Für verbindliche Aussagen konsultiere einen Steuerberater oder Fachanwalt für Steuerrecht.