Was bleibt Immobilienmakler
bei 9.500 € Umsatz netto?
4.989 €
Stundensatz-Range, Betriebsausgaben und Steuerlast speziell als Immobilienmakler. Vorausgefüllt mit marktüblichen Werten — du kannst alle Angaben unten live anpassen.
Zahlst du zu viel Krankenkasse?
Bei deinem Gewinn zahlst du 982 € pro Monat an die GKV — das sind 11.788 € im Jahr. Eine private Krankenversicherung kann für junge, gesunde Solo-Selbstständige mit hohem Einkommen deutlich günstiger sein. Lass dir unverbindlich und kostenlos vergleichen.
PKV-VergleichDiese Seite ist für Selbstständige gedacht, die als Immobilienmakler arbeiten und wissen wollen, was vom Umsatz wirklich privat verfügbar bleibt. Die voreingestellten Werte starten mit 9.500 € Monatsumsatz, 1.200 € Betriebsausgaben, 70-180 €/h und 120 abrechenbaren Stunden. Dadurch siehst du nicht nur eine abstrakte Steuerformel, sondern eine realistische Ausgangslage für Praxisnahe Dienstleistungen. Relevant sind dabei Umsatz, Gewinn, GKV, Pflegeversicherung, Einkommensteuer-Rücklage und die Frage, ob du als Immobilienmakler eher über Projekte, Retainer, Einzeltermine oder wiederkehrende Kunden arbeitest. Passe die Werte oben an, wenn deine echte Auslastung oder Kostenstruktur abweicht.
Was bleibt mir als Immobilienmakler netto? Steuerrechner 2026
Einkommen
Als Immobilienmakler entstehen Einnahmen typischerweise über lokale Aufträge, projektbezogene Leistungen, Vermittlung, Assistenz und spezialisierte Services. Der Rechner startet mit 9.500 € Umsatz pro Monat und verbindet diesen Wert mit der Stundensatzspanne von 70-180 €/h. Entscheidend ist, wie viele Stunden wirklich abrechenbar sind und wie stabil die Pipeline über mehrere Monate bleibt.
Ausgaben
Die voreingestellten 1.200 € Betriebsausgaben sind ein konservativer Monatswert für Immobilienmakler. Typisch sind CRM und Exposé-Software, Inserate und Immobilienportale, Fahrtkosten und Besichtigungen und je nach Modell auch §34c-Erlaubnis, Weiterbildung und Versicherungen. Wenn du teure Tools, Reisen oder externe Dienstleister nutzt, sollte der Wert im Rechner bewusst höher angesetzt werden.
Steuer-Hinweis
Als Immobilienmakler bist du typischerweise gewerblich tätig und brauchst neben der Gewerbeanmeldung regelmäßig die Erlaubnis nach §34c GewO. Für die Praxis heißt das: Rechnungen, Leistungsbeschreibung und Website sollten zu deiner tatsächlichen Tätigkeit als Immobilienmakler passen. Immobilienmakler sind Gewerbetreibende — Gewerbesteuer fällig. Seit 2020 Bestellerprinzip bei Vermittlung: Beide Parteien zahlen maximal 50 % der Provision. Kalkuliere entsprechend, sonst droht Forderungsausfall. Die Kleinunternehmerregelung liegt 2026 bei 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € Umsatz im laufenden Jahr; bei typischen Immobilienmakler-Umsätzen ist sie oft schnell überschritten.
Krankenversicherung
Für Immobilienmakler ist die Krankenversicherung ein zentraler Monatsblock. Bei GKV rechnet der Rechner mit dem allgemeinen Beitrag plus durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 €. Bei PKV zählt dein konkreter Tarif und das Alterungsrisiko. Vergleiche deshalb nicht nur den heutigen Beitrag, sondern auch Familie, Krankengeld, Rückkehrmöglichkeiten und langfristige Beitragsentwicklung.
Verträge, Haftung und Risiko
Leistungsumfang, Material, Reisekosten, Gewährleistung, Zahlungsplan und Abnahme sollten eindeutig geregelt sein.
Provisionen, Nachweis- und Vermittlungsleistungen, Widerrufsbelehrung, Datenschutz, Exposés und Haftung für Objektangaben müssen sauber dokumentiert werden.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel bleibt als Immobilienmakler bei 9.500 € Umsatz netto übrig?
Für Immobilienmakler ist der Monatsumsatz nur der Startpunkt. Bei 9.500 € Umsatz und 1.200 € typischen Betriebsausgaben entsteht zuerst der Gewinn; davon gehen GKV, Pflegeversicherung und die Einkommensteuer-Rücklage ab. Der Rechner zeigt oben den auszahlbaren Monatsbetrag live, weil kleine Änderungen bei Ausgaben, Krankenversicherung oder Kirchensteuer sofort mehrere hundert Euro Unterschied machen können. Für Immobilienmaklern ist deshalb nicht der höchste Umsatz, sondern der planbare Gewinn die entscheidende Kennzahl.
Welcher Stundensatz ist für Immobilienmakler 2026 realistisch?
Die hinterlegte Spanne für Immobilienmakler liegt bei 70-180 € pro Stunde. Bei 120 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das rechnerisch 100.800 bis 259.200 € Jahresumsatz, bevor Ausfälle, Akquise und Weiterbildung berücksichtigt sind. Bei praktischen Dienstleistungen entscheidet die Mischung aus Arbeitszeit, Fahrtzeit, Material, Haftung und Nacharbeit über den echten Gewinn. Plane deshalb mit einem Mindeststundensatz, der auch nicht berechenbare Zeit, Versicherungen, Rücklagen und ruhige Monate trägt.
Welche Betriebsausgaben sollte ich als Immobilienmakler zuerst erfassen?
Für Immobilienmakler sind vor allem CRM und Exposé-Software, Inserate und Immobilienportale und Fahrtkosten und Besichtigungen relevant. Zusätzlich solltest du §34c-Erlaubnis, Weiterbildung und Versicherungen sowie Fotografie, Grundrisse und Unterlagenbeschaffung getrennt erfassen, damit die Buchhaltung später nicht aus pauschalen Schätzungen besteht. Der Rechner nutzt 1.200 € pro Monat als vorsichtigen Startwert. Wenn deine echten Kosten deutlich abweichen, ändere den Wert direkt, denn jede sauber belegte Ausgabe senkt den steuerlichen Gewinn.
Bin ich als Immobilienmakler freiberuflich oder gewerblich tätig?
Als Immobilienmakler bist du typischerweise gewerblich tätig und brauchst neben der Gewerbeanmeldung regelmäßig die Erlaubnis nach §34c GewO. Maßgeblich ist nicht die Berufsbezeichnung auf der Website, sondern was du konkret abrechnest und wie du arbeitest. Für Immobilienmakler solltest du die eigene Leistungsbeschreibung, Rechnungen und Verträge konsistent formulieren. Immobilienmakler sind Gewerbetreibende — Gewerbesteuer fällig. Seit 2020 Bestellerprinzip bei Vermittlung: Beide Parteien zahlen maximal 50 % der Provision. Kalkuliere entsprechend, sonst droht Forderungsausfall. Wenn mehrere Tätigkeiten zusammenkommen, ist eine kurze Klärung mit Finanzamt oder Steuerberater meist günstiger als später falsche Annahmen zu korrigieren.
Welche Rücklagen brauche ich als Immobilienmakler für Krankenversicherung und Steuer?
Als Immobilienmakler solltest du die Krankenversicherung nicht aus dem Bauch heraus kalkulieren. In der GKV liegen 2026 der allgemeine Beitrag und durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 € im Monat zugrunde; in der PKV zählt dein Tarif, nicht dein Gewinn. Zusätzlich brauchst du monatliche Rücklagen für Einkommensteuer, Pflegeversicherung und schwächere Auftragsphasen. Praktisch ist ein separates Steuerkonto, auf das du nach jedem Zahlungseingang sofort einen festen Anteil überweist.
Typische Umsatz-Szenarien für Immobilienmaklern
| Einkommen | Beschreibung | Netto |
|---|---|---|
| 82.080 € Umsatz/Jahr | vorsichtige Auslastung | ca. 3.100 € monatlich |
| 114.000 € Umsatz/Jahr | typischer Zielwert | ca. 4.560 € monatlich |
| 139.080 € Umsatz/Jahr | starke Spezialisierung | ca. 5.300 € monatlich |
Die Einkommens-Realität als Immobilienmakler
Wer als Immobilienmakler selbstständig arbeitet, rechnet oft mit dem Brutto-Umsatz und übersieht, wie viel tatsächlich nach Sozialabgaben und Steuer übrig bleibt. Bei einem Monatsumsatz von 9.500 € und marktüblichen Betriebsausgaben von 1.200 € bleiben aktuell 4.989 € netto übrig — das sind 60,1 % vom Gewinn.
Die Differenz zum Brutto-Umsatz ist keine Kleinigkeit: Krankenversicherung, Pflege, Einkommensteuer-Rücklage und ggf. Solidaritätszuschlag summieren sich zu einem festen Abzugs-Block, den du in jeder Kalkulation einplanen solltest.
Typische Betriebsausgaben als Immobilienmakler
Betriebsausgaben senken deinen Gewinn und damit deine Steuerlast — genau belegt werden müssen sie aber. Für deine Tätigkeit als Immobilienmakler sind erfahrungsgemäß diese Positionen relevant:
- CRM und Exposé-Software
- Inserate und Immobilienportale
- Fahrtkosten und Besichtigungen
- §34c-Erlaubnis, Weiterbildung und Versicherungen
- Fotografie, Grundrisse und Unterlagenbeschaffung
Die Summe im Rechner oben (1.200 €/Monat) ist ein konservativer Richtwert. Dokumentiere jede Position sauber, halte Belege mindestens 10 Jahre auf (§147 AO) und ziehe bei Unsicherheit einen Steuerberater hinzu.
Steuer-Hinweis speziell als Immobilienmakler
Als Immobilienmakler bist du typischerweise gewerblich tätig und brauchst neben der Gewerbeanmeldung regelmäßig die Erlaubnis nach §34c GewO. Für die Praxis heißt das: Rechnungen, Leistungsbeschreibung und Website sollten zu deiner tatsächlichen Tätigkeit als Immobilienmakler passen. Immobilienmakler sind Gewerbetreibende — Gewerbesteuer fällig. Seit 2020 Bestellerprinzip bei Vermittlung: Beide Parteien zahlen maximal 50 % der Provision. Kalkuliere entsprechend, sonst droht Forderungsausfall. Die Kleinunternehmerregelung liegt 2026 bei 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € Umsatz im laufenden Jahr; bei typischen Immobilienmakler-Umsätzen ist sie oft schnell überschritten.
Dieser Hinweis ist keine Steuerberatung im Sinne des §5 StBerG. Für verbindliche Aussagen konsultiere einen Steuerberater oder Fachanwalt für Steuerrecht.
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