Was bleibt Innenarchitekt
bei 6.800 € Umsatz netto?
3.724 €
Stundensatz-Range, Betriebsausgaben und Steuerlast speziell als Innenarchitekt. Vorausgefüllt mit marktüblichen Werten — du kannst alle Angaben unten live anpassen.
Zahlst du zu viel Krankenkasse?
Bei deinem Gewinn zahlst du 982 € pro Monat an die GKV — das sind 11.788 € im Jahr. Eine private Krankenversicherung kann für junge, gesunde Solo-Selbstständige mit hohem Einkommen deutlich günstiger sein. Lass dir unverbindlich und kostenlos vergleichen.
PKV-VergleichDiese Seite ist für Selbstständige gedacht, die als Innenarchitekt arbeiten und wissen wollen, was vom Umsatz wirklich privat verfügbar bleibt. Die voreingestellten Werte starten mit 6.800 € Monatsumsatz, 720 € Betriebsausgaben, 65-160 €/h und 120 abrechenbaren Stunden. Dadurch siehst du nicht nur eine abstrakte Steuerformel, sondern eine realistische Ausgangslage für Praxisnahe Dienstleistungen. Relevant sind dabei Umsatz, Gewinn, GKV, Pflegeversicherung, Einkommensteuer-Rücklage und die Frage, ob du als Innenarchitekt eher über Projekte, Retainer, Einzeltermine oder wiederkehrende Kunden arbeitest. Passe die Werte oben an, wenn deine echte Auslastung oder Kostenstruktur abweicht.
Was bleibt mir als Innenarchitekt netto? Steuerrechner 2026
Einkommen
Als Innenarchitekt entstehen Einnahmen typischerweise über lokale Aufträge, projektbezogene Leistungen, Vermittlung, Assistenz und spezialisierte Services. Der Rechner startet mit 6.800 € Umsatz pro Monat und verbindet diesen Wert mit der Stundensatzspanne von 65-160 €/h. Entscheidend ist, wie viele Stunden wirklich abrechenbar sind und wie stabil die Pipeline über mehrere Monate bleibt.
Ausgaben
Die voreingestellten 720 € Betriebsausgaben sind ein konservativer Monatswert für Innenarchitekt. Typisch sind Werkzeuge, Software oder Spezialausstattung, Fahrten, Transport und Reisekosten, Material, Verbrauchsmittel oder externe Dienste und je nach Modell auch Versicherungen, Kammern und Genehmigungen. Wenn du teure Tools, Reisen oder externe Dienstleister nutzt, sollte der Wert im Rechner bewusst höher angesetzt werden.
Steuer-Hinweis
Viele praktische oder vermittelnde Tätigkeiten sind gewerblich. Bei planenden oder gestalterischen Leistungen kann je nach Qualifikation auch freiberufliche Einordnung möglich sein. Für die Praxis heißt das: Rechnungen, Leistungsbeschreibung und Website sollten zu deiner tatsächlichen Tätigkeit als Innenarchitekt passen. Innenarchitekten gehören zu den Katalogberufen nach § 18 EStG — freier Beruf, keine Gewerbesteuer. Voraussetzung: eingetragen in der Architektenkammer. Ohne Kammereintrag droht das Finanzamt Gewerblichkeit. Die Kleinunternehmerregelung liegt 2026 bei 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € Umsatz im laufenden Jahr; bei typischen Innenarchitekt-Umsätzen ist sie oft schnell überschritten.
Krankenversicherung
Für Innenarchitekt ist die Krankenversicherung ein zentraler Monatsblock. Bei GKV rechnet der Rechner mit dem allgemeinen Beitrag plus durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 €. Bei PKV zählt dein konkreter Tarif und das Alterungsrisiko. Vergleiche deshalb nicht nur den heutigen Beitrag, sondern auch Familie, Krankengeld, Rückkehrmöglichkeiten und langfristige Beitragsentwicklung.
Verträge, Haftung und Risiko
Leistungsumfang, Material, Reisekosten, Gewährleistung, Zahlungsplan und Abnahme sollten eindeutig geregelt sein.
Gewerbeanmeldung, Kammerpflichten, Materialeinkauf, Fahrtkosten, Gewährleistung und lokale Werbung sind die zentralen Themen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel bleibt als Innenarchitekt bei 6.800 € Umsatz netto übrig?
Für Innenarchitekt ist der Monatsumsatz nur der Startpunkt. Bei 6.800 € Umsatz und 720 € typischen Betriebsausgaben entsteht zuerst der Gewinn; davon gehen GKV, Pflegeversicherung und die Einkommensteuer-Rücklage ab. Der Rechner zeigt oben den auszahlbaren Monatsbetrag live, weil kleine Änderungen bei Ausgaben, Krankenversicherung oder Kirchensteuer sofort mehrere hundert Euro Unterschied machen können. Für Innenarchitekten ist deshalb nicht der höchste Umsatz, sondern der planbare Gewinn die entscheidende Kennzahl.
Welcher Stundensatz ist für Innenarchitekt 2026 realistisch?
Die hinterlegte Spanne für Innenarchitekt liegt bei 65-160 € pro Stunde. Bei 120 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das rechnerisch 93.600 bis 230.400 € Jahresumsatz, bevor Ausfälle, Akquise und Weiterbildung berücksichtigt sind. Bei praktischen Dienstleistungen entscheidet die Mischung aus Arbeitszeit, Fahrtzeit, Material, Haftung und Nacharbeit über den echten Gewinn. Plane deshalb mit einem Mindeststundensatz, der auch nicht berechenbare Zeit, Versicherungen, Rücklagen und ruhige Monate trägt.
Welche Betriebsausgaben sollte ich als Innenarchitekt zuerst erfassen?
Für Innenarchitekt sind vor allem Werkzeuge, Software oder Spezialausstattung, Fahrten, Transport und Reisekosten und Material, Verbrauchsmittel oder externe Dienste relevant. Zusätzlich solltest du Versicherungen, Kammern und Genehmigungen sowie Website, lokale Anzeigen und CRM getrennt erfassen, damit die Buchhaltung später nicht aus pauschalen Schätzungen besteht. Der Rechner nutzt 720 € pro Monat als vorsichtigen Startwert. Wenn deine echten Kosten deutlich abweichen, ändere den Wert direkt, denn jede sauber belegte Ausgabe senkt den steuerlichen Gewinn.
Bin ich als Innenarchitekt freiberuflich oder gewerblich tätig?
Viele praktische oder vermittelnde Tätigkeiten sind gewerblich. Bei planenden oder gestalterischen Leistungen kann je nach Qualifikation auch freiberufliche Einordnung möglich sein. Maßgeblich ist nicht die Berufsbezeichnung auf der Website, sondern was du konkret abrechnest und wie du arbeitest. Für Innenarchitekt solltest du die eigene Leistungsbeschreibung, Rechnungen und Verträge konsistent formulieren. Innenarchitekten gehören zu den Katalogberufen nach § 18 EStG — freier Beruf, keine Gewerbesteuer. Voraussetzung: eingetragen in der Architektenkammer. Ohne Kammereintrag droht das Finanzamt Gewerblichkeit. Wenn mehrere Tätigkeiten zusammenkommen, ist eine kurze Klärung mit Finanzamt oder Steuerberater meist günstiger als später falsche Annahmen zu korrigieren.
Welche Rücklagen brauche ich als Innenarchitekt für Krankenversicherung und Steuer?
Als Innenarchitekt solltest du die Krankenversicherung nicht aus dem Bauch heraus kalkulieren. In der GKV liegen 2026 der allgemeine Beitrag und durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 € im Monat zugrunde; in der PKV zählt dein Tarif, nicht dein Gewinn. Zusätzlich brauchst du monatliche Rücklagen für Einkommensteuer, Pflegeversicherung und schwächere Auftragsphasen. Praktisch ist ein separates Steuerkonto, auf das du nach jedem Zahlungseingang sofort einen festen Anteil überweist.
Typische Umsatz-Szenarien für Innenarchitekten
| Einkommen | Beschreibung | Netto |
|---|---|---|
| 58.752 € Umsatz/Jahr | vorsichtige Auslastung | ca. 2.510 € monatlich |
| 81.600 € Umsatz/Jahr | typischer Zielwert | ca. 3.340 € monatlich |
| 99.552 € Umsatz/Jahr | starke Spezialisierung | ca. 4.170 € monatlich |
Stundensatz-Realität als Innenarchitekt
Der marktübliche Stundensatz liegt 2026 für Innenarchitekt-Tätigkeiten zwischen 65 €/h und 160 €/h. Bei realistischen 120 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das einen Jahresumsatz zwischen 93.600 € und 230.400 €.
Wichtig: Die restlichen Arbeitsstunden (Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung, Projektverwaltung) sind nicht berechenbar, binden aber reale Zeit. Wer 40 Stunden/Woche arbeitet, kann selten mehr als 130-140 Stunden/Monat abrechnen.
Steuer-Hinweis speziell als Innenarchitekt
Viele praktische oder vermittelnde Tätigkeiten sind gewerblich. Bei planenden oder gestalterischen Leistungen kann je nach Qualifikation auch freiberufliche Einordnung möglich sein. Für die Praxis heißt das: Rechnungen, Leistungsbeschreibung und Website sollten zu deiner tatsächlichen Tätigkeit als Innenarchitekt passen. Innenarchitekten gehören zu den Katalogberufen nach § 18 EStG — freier Beruf, keine Gewerbesteuer. Voraussetzung: eingetragen in der Architektenkammer. Ohne Kammereintrag droht das Finanzamt Gewerblichkeit. Die Kleinunternehmerregelung liegt 2026 bei 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € Umsatz im laufenden Jahr; bei typischen Innenarchitekt-Umsätzen ist sie oft schnell überschritten.
Dieser Hinweis ist keine Steuerberatung im Sinne des §5 StBerG. Für verbindliche Aussagen konsultiere einen Steuerberater oder Fachanwalt für Steuerrecht.
GKV oder PKV als Innenarchitekt?
Als Innenarchitekt hast du bei hauptberuflicher Selbstständigkeit die Wahl zwischen gesetzlicher (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV). Die Default-Annahme in diesem Rechner ist GKV — du kannst oben live umschalten.
GKV bedeutet 2026: 14,6 % + durchschnittlich 2,9 % Zusatzbeitrag, einkommensabhängig bis zur BBG von 5.812,50 €/Monat. Familienversicherung ist kostenlos. Der aktuelle Beitrag in deiner Berechnung liegt bei 982 €/Monat.
PKV bedeutet einen festen Tarifbeitrag (z. B. 400-700 €/Monat für junge Alleinstehende), steigt aber mit dem Alter deutlich. Rückkehr in die GKV ist ab 55 kaum noch möglich. Rechne mit einem Versicherungsberater, nicht mit einem Versicherungsvertreter.
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