Ausgabe 2026Als Journalist§32a EStG
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Was bleibt Journalist
bei 3.500 € Umsatz netto?
2.138 €

Stundensatz-Range, Betriebsausgaben und Steuerlast speziell als Journalist. Vorausgefüllt mit marktüblichen Werten — du kannst alle Angaben unten live anpassen.

35-75 €/h · marktüblicher Stundensatz130 h/Monat · abrechenbar§32a EStG 2026 · exakte Formel
Deine Angaben
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€/Jahr
Deine Berechnung
Einnahmen3.500,00 €
Betriebsausgaben− 350,00 €
💼 Gewinn3.150,00 €
GKV-Beitrag− 532,35 €
Pflegeversicherung− 132,30 €
Einkommensteuer− 347,25 €
Auszahlbar
2.138,10 €
67.9 % vom Gewinn
0 %Abzüge: 32.1 %100 %
68%Netto
Auszahlbar2.138,10 €
KV-Beitrag532,35 €
Pflege132,30 €
Einkommensteuer347,25 €
Detailansicht
Einnahmen3.500,00 €
Betriebsausgaben350,00 €
GKV-Beitrag532,35 €
Pflegeversicherung132,30 €
Einkommensteuer347,25 €
✅ Auszahlbar2.138,10 €
⚖️
Rechtlicher Hinweis: Diese Berechnung dient ausschließlich der unverbindlichen Orientierung und ersetzt keine steuerliche Beratung gemäß §5 StBerG. Alle Angaben ohne Gewähr. Die verwendeten Werte (Steuertarif, GKV-Beiträge, Pflegeversicherung) entsprechen den Berechnungsgrundlagen für das Jahr 2026 gemäß den Veröffentlichungen des Bundesfinanzministeriums, des Bundesgesundheitsministeriums und des Bundesrates. Der Rechner zeigt die Einzahlungsphase der Altersvorsorge — Rürup- und vergleichbare Basisvorsorge-Renten werden im Alter nachgelagert besteuert. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater oder Ihr zuständiges Finanzamt.

Zahlst du zu viel Krankenkasse?

Bei deinem Gewinn zahlst du 532 € pro Monat an die GKV — das sind 6.388 € im Jahr. Eine private Krankenversicherung kann für junge, gesunde Solo-Selbstständige mit hohem Einkommen deutlich günstiger sein. Lass dir unverbindlich und kostenlos vergleichen.

PKV-Vergleich

Diese Seite ist für Selbstständige gedacht, die als Journalist arbeiten und wissen wollen, was vom Umsatz wirklich privat verfügbar bleibt. Die voreingestellten Werte starten mit 3.500 € Monatsumsatz, 350 € Betriebsausgaben, 35-75 €/h und 130 abrechenbaren Stunden. Dadurch siehst du nicht nur eine abstrakte Steuerformel, sondern eine realistische Ausgangslage für Text & Redaktion. Relevant sind dabei Umsatz, Gewinn, GKV, Pflegeversicherung, Einkommensteuer-Rücklage und die Frage, ob du als Journalist eher über Projekte, Retainer, Einzeltermine oder wiederkehrende Kunden arbeitest. Passe die Werte oben an, wenn deine echte Auslastung oder Kostenstruktur abweicht.

Was bleibt mir als Journalist netto? Steuerrechner 2026

Einkommen

Als Journalist entstehen Einnahmen typischerweise über redaktionelle Aufträge, Content-Retainer, Übersetzungen und publizistische Projekte. Der Rechner startet mit 3.500 € Umsatz pro Monat und verbindet diesen Wert mit der Stundensatzspanne von 35-75 €/h. Entscheidend ist, wie viele Stunden wirklich abrechenbar sind und wie stabil die Pipeline über mehrere Monate bleibt.

Ausgaben

Die voreingestellten 350 € Betriebsausgaben sind ein konservativer Monatswert für Journalist. Typisch sind Recherchetools, Datenbanken und Fachmedien, Schreibsoftware, Korrektorat und Transkription, KI-, SEO- und Analyse-Tools und je nach Modell auch Fortbildungen, Konferenzen und Fachliteratur. Wenn du teure Tools, Reisen oder externe Dienstleister nutzt, sollte der Wert im Rechner bewusst höher angesetzt werden.

Steuer-Hinweis

Schriftstellerische, journalistische, unterrichtende oder übersetzende Tätigkeiten können nach §18 EStG freiberuflich sein. Skalierte Content-Produktion mit Handel oder Agenturstruktur kann anders bewertet werden. Für die Praxis heißt das: Rechnungen, Leistungsbeschreibung und Website sollten zu deiner tatsächlichen Tätigkeit als Journalist passen. Als Journalist kannst du ein häusliches Arbeitszimmer oft voll absetzen (bis 1.260 €/Jahr ohne Nachweis ab 2023). Ein eigenes Recherche-Büro mit Bücherwand ist bei Betriebsprüfung deutlich belastbarer als "Laptop am Küchentisch". Die Kleinunternehmerregelung liegt 2026 bei 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € Umsatz im laufenden Jahr; bei typischen Journalist-Umsätzen ist sie oft schnell überschritten.

Krankenversicherung

Für Journalist ist die Krankenversicherung ein zentraler Monatsblock. Bei GKV rechnet der Rechner mit dem allgemeinen Beitrag plus durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 €. Bei PKV zählt dein konkreter Tarif und das Alterungsrisiko. Vergleiche deshalb nicht nur den heutigen Beitrag, sondern auch Familie, Krankengeld, Rückkehrmöglichkeiten und langfristige Beitragsentwicklung.

Verträge, Haftung und Risiko

Briefing, Quellenlage, Nutzungsrechte, Überarbeitungsrunden, KI-Nutzung und Haftung für Aussagen sollten vor Projektstart geklärt sein.

VG Wort, KSK, Quellen-Dokumentation, Nutzungsrechte und Haftung für fachliche Aussagen sind zentrale Themen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel bleibt als Journalist bei 3.500 € Umsatz netto übrig?

Für Journalist ist der Monatsumsatz nur der Startpunkt. Bei 3.500 € Umsatz und 350 € typischen Betriebsausgaben entsteht zuerst der Gewinn; davon gehen GKV, Pflegeversicherung und die Einkommensteuer-Rücklage ab. Der Rechner zeigt oben den auszahlbaren Monatsbetrag live, weil kleine Änderungen bei Ausgaben, Krankenversicherung oder Kirchensteuer sofort mehrere hundert Euro Unterschied machen können. Für Journalisten ist deshalb nicht der höchste Umsatz, sondern der planbare Gewinn die entscheidende Kennzahl.

Welcher Stundensatz ist für Journalist 2026 realistisch?

Die hinterlegte Spanne für Journalist liegt bei 35-75 € pro Stunde. Bei 130 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das rechnerisch 54.600 bis 117.000 € Jahresumsatz, bevor Ausfälle, Akquise und Weiterbildung berücksichtigt sind. Bei Text und Redaktion liegt der Hebel in Spezialisierung, Rechercheaufwand und klar bepreisten Nutzungsrechten statt nur in Wortpreisen. Plane deshalb mit einem Mindeststundensatz, der auch nicht berechenbare Zeit, Versicherungen, Rücklagen und ruhige Monate trägt.

Welche Betriebsausgaben sollte ich als Journalist zuerst erfassen?

Für Journalist sind vor allem Recherchetools, Datenbanken und Fachmedien, Schreibsoftware, Korrektorat und Transkription und KI-, SEO- und Analyse-Tools relevant. Zusätzlich solltest du Fortbildungen, Konferenzen und Fachliteratur sowie Website, Newsletter und Akquise getrennt erfassen, damit die Buchhaltung später nicht aus pauschalen Schätzungen besteht. Der Rechner nutzt 350 € pro Monat als vorsichtigen Startwert. Wenn deine echten Kosten deutlich abweichen, ändere den Wert direkt, denn jede sauber belegte Ausgabe senkt den steuerlichen Gewinn.

Bin ich als Journalist freiberuflich oder gewerblich tätig?

Schriftstellerische, journalistische, unterrichtende oder übersetzende Tätigkeiten können nach §18 EStG freiberuflich sein. Skalierte Content-Produktion mit Handel oder Agenturstruktur kann anders bewertet werden. Maßgeblich ist nicht die Berufsbezeichnung auf der Website, sondern was du konkret abrechnest und wie du arbeitest. Für Journalist solltest du die eigene Leistungsbeschreibung, Rechnungen und Verträge konsistent formulieren. Als Journalist kannst du ein häusliches Arbeitszimmer oft voll absetzen (bis 1.260 €/Jahr ohne Nachweis ab 2023). Ein eigenes Recherche-Büro mit Bücherwand ist bei Betriebsprüfung deutlich belastbarer als "Laptop am Küchentisch". Wenn mehrere Tätigkeiten zusammenkommen, ist eine kurze Klärung mit Finanzamt oder Steuerberater meist günstiger als später falsche Annahmen zu korrigieren.

Welche Rücklagen brauche ich als Journalist für Krankenversicherung und Steuer?

Als Journalist solltest du die Krankenversicherung nicht aus dem Bauch heraus kalkulieren. In der GKV liegen 2026 der allgemeine Beitrag und durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 € im Monat zugrunde; in der PKV zählt dein Tarif, nicht dein Gewinn. Zusätzlich brauchst du monatliche Rücklagen für Einkommensteuer, Pflegeversicherung und schwächere Auftragsphasen. Praktisch ist ein separates Steuerkonto, auf das du nach jedem Zahlungseingang sofort einen festen Anteil überweist.

Typische Umsatz-Szenarien für Journalisten

EinkommenBeschreibungNetto
30.240 € Umsatz/Jahrvorsichtige Auslastungca. 1.450 € monatlich
42.000 € Umsatz/Jahrtypischer Zielwertca. 1.890 € monatlich
51.240 € Umsatz/Jahrstarke Spezialisierungca. 2.350 € monatlich

Die Einkommens-Realität als Journalist

Wer als Journalist selbstständig arbeitet, rechnet oft mit dem Brutto-Umsatz und übersieht, wie viel tatsächlich nach Sozialabgaben und Steuer übrig bleibt. Bei einem Monatsumsatz von 3.500 € und marktüblichen Betriebsausgaben von 350 € bleiben aktuell 2.138 € netto übrig — das sind 67,9 % vom Gewinn.

Die Differenz zum Brutto-Umsatz ist keine Kleinigkeit: Krankenversicherung, Pflege, Einkommensteuer-Rücklage und ggf. Solidaritätszuschlag summieren sich zu einem festen Abzugs-Block, den du in jeder Kalkulation einplanen solltest.

Typische Betriebsausgaben als Journalist

Betriebsausgaben senken deinen Gewinn und damit deine Steuerlast — genau belegt werden müssen sie aber. Für deine Tätigkeit als Journalist sind erfahrungsgemäß diese Positionen relevant:

  • Recherchetools, Datenbanken und Fachmedien
  • Schreibsoftware, Korrektorat und Transkription
  • KI-, SEO- und Analyse-Tools
  • Fortbildungen, Konferenzen und Fachliteratur
  • Website, Newsletter und Akquise

Die Summe im Rechner oben (350 €/Monat) ist ein konservativer Richtwert. Dokumentiere jede Position sauber, halte Belege mindestens 10 Jahre auf (§147 AO) und ziehe bei Unsicherheit einen Steuerberater hinzu.

GKV oder PKV als Journalist?

Als Journalist hast du bei hauptberuflicher Selbstständigkeit die Wahl zwischen gesetzlicher (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV). Die Default-Annahme in diesem Rechner ist GKV — du kannst oben live umschalten.

GKV bedeutet 2026: 14,6 % + durchschnittlich 2,9 % Zusatzbeitrag, einkommensabhängig bis zur BBG von 5.812,50 €/Monat. Familienversicherung ist kostenlos. Der aktuelle Beitrag in deiner Berechnung liegt bei 532 €/Monat.

PKV bedeutet einen festen Tarifbeitrag (z. B. 400-700 €/Monat für junge Alleinstehende), steigt aber mit dem Alter deutlich. Rückkehr in die GKV ist ab 55 kaum noch möglich. Rechne mit einem Versicherungsberater, nicht mit einem Versicherungsvertreter.