Was bleibt Mobile-Entwickler
bei 8.700 € Umsatz netto?
4.820 €
Stundensatz-Range, Betriebsausgaben und Steuerlast speziell als Mobile-Entwickler. Vorausgefüllt mit marktüblichen Werten — du kannst alle Angaben unten live anpassen.
Zahlst du zu viel Krankenkasse?
Bei deinem Gewinn zahlst du 982 € pro Monat an die GKV — das sind 11.788 € im Jahr. Eine private Krankenversicherung kann für junge, gesunde Solo-Selbstständige mit hohem Einkommen deutlich günstiger sein. Lass dir unverbindlich und kostenlos vergleichen.
PKV-VergleichDiese Seite ist für Selbstständige gedacht, die als Mobile-Entwickler arbeiten und wissen wollen, was vom Umsatz wirklich privat verfügbar bleibt. Die voreingestellten Werte starten mit 8.700 € Monatsumsatz, 720 € Betriebsausgaben, 70-130 €/h und 130 abrechenbaren Stunden. Dadurch siehst du nicht nur eine abstrakte Steuerformel, sondern eine realistische Ausgangslage für IT & Tech. Relevant sind dabei Umsatz, Gewinn, GKV, Pflegeversicherung, Einkommensteuer-Rücklage und die Frage, ob du als Mobile-Entwickler eher über Projekte, Retainer, Einzeltermine oder wiederkehrende Kunden arbeitest. Passe die Werte oben an, wenn deine echte Auslastung oder Kostenstruktur abweicht.
Was bleibt mir als Mobile-Entwickler netto? Steuerrechner 2026
Einkommen
Als Mobile-Entwickler entstehen Einnahmen typischerweise über projektorientierte B2B-Aufträge, Retainer und längere Mandate. Der Rechner startet mit 8.700 € Umsatz pro Monat und verbindet diesen Wert mit der Stundensatzspanne von 70-130 €/h. Entscheidend ist, wie viele Stunden wirklich abrechenbar sind und wie stabil die Pipeline über mehrere Monate bleibt.
Ausgaben
Die voreingestellten 720 € Betriebsausgaben sind ein konservativer Monatswert für Mobile-Entwickler. Typisch sind Entwicklungs-Hardware und Monitore, IDE-, SaaS- und KI-Tool-Abos, Cloud-, Test- und Staging-Umgebungen und je nach Modell auch Weiterbildung, Zertifikate und Fachliteratur. Wenn du teure Tools, Reisen oder externe Dienstleister nutzt, sollte der Wert im Rechner bewusst höher angesetzt werden.
Steuer-Hinweis
Entwicklung, technische Beratung und Architektur können freiberuflich sein, wenn die eigene fachliche Leistung im Vordergrund steht. Handel mit Templates, Hosting-Paketen oder Agenturleistungen kann dagegen gewerblich werden. Für die Praxis heißt das: Rechnungen, Leistungsbeschreibung und Website sollten zu deiner tatsächlichen Tätigkeit als Mobile-Entwickler passen. Test-Smartphones/Tablets sind Hardware — Abschreibung 3-5 Jahre, nicht im Anschaffungsmonat voll absetzbar. Kaufst du ein neues iPhone für 1.200 €, bringt es dir nur ca. 33 €/Monat in die EÜR, nicht die vollen 1.200 € sofort. Die Kleinunternehmerregelung liegt 2026 bei 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € Umsatz im laufenden Jahr; bei typischen Mobile-Entwickler-Umsätzen ist sie oft schnell überschritten.
Krankenversicherung
Für Mobile-Entwickler ist die Krankenversicherung ein zentraler Monatsblock. Bei GKV rechnet der Rechner mit dem allgemeinen Beitrag plus durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 €. Bei PKV zählt dein konkreter Tarif und das Alterungsrisiko. Vergleiche deshalb nicht nur den heutigen Beitrag, sondern auch Familie, Krankengeld, Rückkehrmöglichkeiten und langfristige Beitragsentwicklung.
Verträge, Haftung und Risiko
Wichtig sind klare Projektverträge mit Leistungsumfang, Abnahme, Nutzungsrechten am Code, Haftungsgrenzen und Regelungen zu Wartung oder Incident-Reaktion.
Scheinselbstständigkeit, IP-Rechte, Open-Source-Lizenzen und Reverse-Charge bei ausländischen SaaS-Tools sind typische Prüfpunkte.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel bleibt als Mobile-Entwickler bei 8.700 € Umsatz netto übrig?
Für Mobile-Entwickler ist der Monatsumsatz nur der Startpunkt. Bei 8.700 € Umsatz und 720 € typischen Betriebsausgaben entsteht zuerst der Gewinn; davon gehen GKV, Pflegeversicherung und die Einkommensteuer-Rücklage ab. Der Rechner zeigt oben den auszahlbaren Monatsbetrag live, weil kleine Änderungen bei Ausgaben, Krankenversicherung oder Kirchensteuer sofort mehrere hundert Euro Unterschied machen können. Für Mobile-Entwicklern ist deshalb nicht der höchste Umsatz, sondern der planbare Gewinn die entscheidende Kennzahl.
Welcher Stundensatz ist für Mobile-Entwickler 2026 realistisch?
Die hinterlegte Spanne für Mobile-Entwickler liegt bei 70-130 € pro Stunde. Bei 130 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das rechnerisch 109.200 bis 202.800 € Jahresumsatz, bevor Ausfälle, Akquise und Weiterbildung berücksichtigt sind. In der IT entscheidet weniger der reine Tagessatz als die Auslastung: Akquise, Architektur, Tests, Doku und Support müssen in den Preis eingerechnet werden. Plane deshalb mit einem Mindeststundensatz, der auch nicht berechenbare Zeit, Versicherungen, Rücklagen und ruhige Monate trägt.
Welche Betriebsausgaben sollte ich als Mobile-Entwickler zuerst erfassen?
Für Mobile-Entwickler sind vor allem Entwicklungs-Hardware und Monitore, IDE-, SaaS- und KI-Tool-Abos und Cloud-, Test- und Staging-Umgebungen relevant. Zusätzlich solltest du Weiterbildung, Zertifikate und Fachliteratur sowie Berufshaftpflicht oder Cyber-Versicherung getrennt erfassen, damit die Buchhaltung später nicht aus pauschalen Schätzungen besteht. Der Rechner nutzt 720 € pro Monat als vorsichtigen Startwert. Wenn deine echten Kosten deutlich abweichen, ändere den Wert direkt, denn jede sauber belegte Ausgabe senkt den steuerlichen Gewinn.
Bin ich als Mobile-Entwickler freiberuflich oder gewerblich tätig?
Entwicklung, technische Beratung und Architektur können freiberuflich sein, wenn die eigene fachliche Leistung im Vordergrund steht. Handel mit Templates, Hosting-Paketen oder Agenturleistungen kann dagegen gewerblich werden. Maßgeblich ist nicht die Berufsbezeichnung auf der Website, sondern was du konkret abrechnest und wie du arbeitest. Für Mobile-Entwickler solltest du die eigene Leistungsbeschreibung, Rechnungen und Verträge konsistent formulieren. Test-Smartphones/Tablets sind Hardware — Abschreibung 3-5 Jahre, nicht im Anschaffungsmonat voll absetzbar. Kaufst du ein neues iPhone für 1.200 €, bringt es dir nur ca. 33 €/Monat in die EÜR, nicht die vollen 1.200 € sofort. Wenn mehrere Tätigkeiten zusammenkommen, ist eine kurze Klärung mit Finanzamt oder Steuerberater meist günstiger als später falsche Annahmen zu korrigieren.
Welche Rücklagen brauche ich als Mobile-Entwickler für Krankenversicherung und Steuer?
Als Mobile-Entwickler solltest du die Krankenversicherung nicht aus dem Bauch heraus kalkulieren. In der GKV liegen 2026 der allgemeine Beitrag und durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 € im Monat zugrunde; in der PKV zählt dein Tarif, nicht dein Gewinn. Zusätzlich brauchst du monatliche Rücklagen für Einkommensteuer, Pflegeversicherung und schwächere Auftragsphasen. Praktisch ist ein separates Steuerkonto, auf das du nach jedem Zahlungseingang sofort einen festen Anteil überweist.
Typische Umsatz-Szenarien für Mobile-Entwicklern
| Einkommen | Beschreibung | Netto |
|---|---|---|
| 75.168 € Umsatz/Jahr | vorsichtige Auslastung | ca. 3.050 € monatlich |
| 104.400 € Umsatz/Jahr | typischer Zielwert | ca. 4.390 € monatlich |
| 127.368 € Umsatz/Jahr | starke Spezialisierung | ca. 5.050 € monatlich |
Stundensatz-Realität als Mobile-Entwickler
Der marktübliche Stundensatz liegt 2026 für Mobile-Entwickler-Tätigkeiten zwischen 70 €/h und 130 €/h. Bei realistischen 130 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das einen Jahresumsatz zwischen 109.200 € und 202.800 €.
Wichtig: Die restlichen Arbeitsstunden (Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung, Projektverwaltung) sind nicht berechenbar, binden aber reale Zeit. Wer 40 Stunden/Woche arbeitet, kann selten mehr als 130-140 Stunden/Monat abrechnen.
Steuer-Hinweis speziell als Mobile-Entwickler
Entwicklung, technische Beratung und Architektur können freiberuflich sein, wenn die eigene fachliche Leistung im Vordergrund steht. Handel mit Templates, Hosting-Paketen oder Agenturleistungen kann dagegen gewerblich werden. Für die Praxis heißt das: Rechnungen, Leistungsbeschreibung und Website sollten zu deiner tatsächlichen Tätigkeit als Mobile-Entwickler passen. Test-Smartphones/Tablets sind Hardware — Abschreibung 3-5 Jahre, nicht im Anschaffungsmonat voll absetzbar. Kaufst du ein neues iPhone für 1.200 €, bringt es dir nur ca. 33 €/Monat in die EÜR, nicht die vollen 1.200 € sofort. Die Kleinunternehmerregelung liegt 2026 bei 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € Umsatz im laufenden Jahr; bei typischen Mobile-Entwickler-Umsätzen ist sie oft schnell überschritten.
Dieser Hinweis ist keine Steuerberatung im Sinne des §5 StBerG. Für verbindliche Aussagen konsultiere einen Steuerberater oder Fachanwalt für Steuerrecht.
GKV oder PKV als Mobile-Entwickler?
Als Mobile-Entwickler hast du bei hauptberuflicher Selbstständigkeit die Wahl zwischen gesetzlicher (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV). Die Default-Annahme in diesem Rechner ist GKV — du kannst oben live umschalten.
GKV bedeutet 2026: 14,6 % + durchschnittlich 2,9 % Zusatzbeitrag, einkommensabhängig bis zur BBG von 5.812,50 €/Monat. Familienversicherung ist kostenlos. Der aktuelle Beitrag in deiner Berechnung liegt bei 982 €/Monat.
PKV bedeutet einen festen Tarifbeitrag (z. B. 400-700 €/Monat für junge Alleinstehende), steigt aber mit dem Alter deutlich. Rückkehr in die GKV ist ab 55 kaum noch möglich. Rechne mit einem Versicherungsberater, nicht mit einem Versicherungsvertreter.
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