Was bleibt Nachhilfelehrer
bei 2.800 € Umsatz netto?
1.834 €
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Kostenlos testenDiese Seite ist für Selbstständige gedacht, die als Nachhilfelehrer arbeiten und wissen wollen, was vom Umsatz wirklich privat verfügbar bleibt. Die voreingestellten Werte starten mit 2.800 € Monatsumsatz, 180 € Betriebsausgaben, 25-55 €/h und 80 abrechenbaren Stunden. Dadurch siehst du nicht nur eine abstrakte Steuerformel, sondern eine realistische Ausgangslage für Coaching & Bildung. Relevant sind dabei Umsatz, Gewinn, GKV, Pflegeversicherung, Einkommensteuer-Rücklage und die Frage, ob du als Nachhilfelehrer eher über Projekte, Retainer, Einzeltermine oder wiederkehrende Kunden arbeitest. Passe die Werte oben an, wenn deine echte Auslastung oder Kostenstruktur abweicht.
Was bleibt mir als Nachhilfelehrer netto? Steuerrechner 2026
Einkommen
Als Nachhilfelehrer entstehen Einnahmen typischerweise über Einzelsessions, Gruppenprogramme, Kurse, Workshops und wiederkehrende Lernformate. Der Rechner startet mit 2.800 € Umsatz pro Monat und verbindet diesen Wert mit der Stundensatzspanne von 25-55 €/h. Entscheidend ist, wie viele Stunden wirklich abrechenbar sind und wie stabil die Pipeline über mehrere Monate bleibt.
Ausgaben
Die voreingestellten 180 € Betriebsausgaben sind ein konservativer Monatswert für Nachhilfelehrer. Typisch sind Videoplattformen, LMS und Zahlungsanbieter, Coachingräume, Technik und Aufnahme-Setup, Weiterbildung, Supervision und Zertifizierung und je nach Modell auch Website, Funnel, Newsletter und Anzeigen. Wenn du teure Tools, Reisen oder externe Dienstleister nutzt, sollte der Wert im Rechner bewusst höher angesetzt werden.
Steuer-Hinweis
Unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit kann freiberuflich sein. Skalierte Kursverkäufe, Plattformmodelle oder Merchandising können gewerbliche Elemente enthalten. Für die Praxis heißt das: Rechnungen, Leistungsbeschreibung und Website sollten zu deiner tatsächlichen Tätigkeit als Nachhilfelehrer passen. Nachhilfe zählt als Bildungsleistung — umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21 UStG, sofern eine Bescheinigung der Landesschulbehörde vorliegt. Ohne diese Bescheinigung bist du USt-pflichtig. Die Kleinunternehmerregelung liegt 2026 bei 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € Umsatz im laufenden Jahr; bei typischen Nachhilfelehrer-Umsätzen ist sie oft schnell überschritten.
Krankenversicherung
Für Nachhilfelehrer ist die Krankenversicherung ein zentraler Monatsblock. Bei GKV rechnet der Rechner mit dem allgemeinen Beitrag plus durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 €. Bei PKV zählt dein konkreter Tarif und das Alterungsrisiko. Vergleiche deshalb nicht nur den heutigen Beitrag, sondern auch Familie, Krankengeld, Rückkehrmöglichkeiten und langfristige Beitragsentwicklung.
Verträge, Haftung und Risiko
Leistungsversprechen, Grenzen der Beratung, Stornoregeln, Datenschutz und Zahlungspläne gehören schriftlich festgelegt.
Umsatzsteuerbefreiungen für Unterricht gelten nur unter engen Voraussetzungen; Marketingversprechen, Haftung und Datenschutz sind besonders wichtig.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel bleibt als Nachhilfelehrer bei 2.800 € Umsatz netto übrig?
Für Nachhilfelehrer ist der Monatsumsatz nur der Startpunkt. Bei 2.800 € Umsatz und 180 € typischen Betriebsausgaben entsteht zuerst der Gewinn; davon gehen GKV, Pflegeversicherung und die Einkommensteuer-Rücklage ab. Der Rechner zeigt oben den auszahlbaren Monatsbetrag live, weil kleine Änderungen bei Ausgaben, Krankenversicherung oder Kirchensteuer sofort mehrere hundert Euro Unterschied machen können. Für Nachhilfelehrern ist deshalb nicht der höchste Umsatz, sondern der planbare Gewinn die entscheidende Kennzahl.
Welcher Stundensatz ist für Nachhilfelehrer 2026 realistisch?
Die hinterlegte Spanne für Nachhilfelehrer liegt bei 25-55 € pro Stunde. Bei 80 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das rechnerisch 24.000 bis 52.800 € Jahresumsatz, bevor Ausfälle, Akquise und Weiterbildung berücksichtigt sind. Coaching- und Bildungsumsätze hängen stark von Auslastung, Gruppengröße, Wiederbuchung und der Trennung zwischen Live-Leistung und digitalen Produkten ab. Plane deshalb mit einem Mindeststundensatz, der auch nicht berechenbare Zeit, Versicherungen, Rücklagen und ruhige Monate trägt.
Welche Betriebsausgaben sollte ich als Nachhilfelehrer zuerst erfassen?
Für Nachhilfelehrer sind vor allem Videoplattformen, LMS und Zahlungsanbieter, Coachingräume, Technik und Aufnahme-Setup und Weiterbildung, Supervision und Zertifizierung relevant. Zusätzlich solltest du Website, Funnel, Newsletter und Anzeigen sowie Buchhaltung, Rechtstexte und Berufshaftpflicht getrennt erfassen, damit die Buchhaltung später nicht aus pauschalen Schätzungen besteht. Der Rechner nutzt 180 € pro Monat als vorsichtigen Startwert. Wenn deine echten Kosten deutlich abweichen, ändere den Wert direkt, denn jede sauber belegte Ausgabe senkt den steuerlichen Gewinn.
Bin ich als Nachhilfelehrer freiberuflich oder gewerblich tätig?
Unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit kann freiberuflich sein. Skalierte Kursverkäufe, Plattformmodelle oder Merchandising können gewerbliche Elemente enthalten. Maßgeblich ist nicht die Berufsbezeichnung auf der Website, sondern was du konkret abrechnest und wie du arbeitest. Für Nachhilfelehrer solltest du die eigene Leistungsbeschreibung, Rechnungen und Verträge konsistent formulieren. Nachhilfe zählt als Bildungsleistung — umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21 UStG, sofern eine Bescheinigung der Landesschulbehörde vorliegt. Ohne diese Bescheinigung bist du USt-pflichtig. Wenn mehrere Tätigkeiten zusammenkommen, ist eine kurze Klärung mit Finanzamt oder Steuerberater meist günstiger als später falsche Annahmen zu korrigieren.
Welche Rücklagen brauche ich als Nachhilfelehrer für Krankenversicherung und Steuer?
Als Nachhilfelehrer solltest du die Krankenversicherung nicht aus dem Bauch heraus kalkulieren. In der GKV liegen 2026 der allgemeine Beitrag und durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 € im Monat zugrunde; in der PKV zählt dein Tarif, nicht dein Gewinn. Zusätzlich brauchst du monatliche Rücklagen für Einkommensteuer, Pflegeversicherung und schwächere Auftragsphasen. Praktisch ist ein separates Steuerkonto, auf das du nach jedem Zahlungseingang sofort einen festen Anteil überweist.
Typische Umsatz-Szenarien für Nachhilfelehrern
| Einkommen | Beschreibung | Netto |
|---|---|---|
| 24.192 € Umsatz/Jahr | vorsichtige Auslastung | ca. 1.230 € monatlich |
| 33.600 € Umsatz/Jahr | typischer Zielwert | ca. 1.760 € monatlich |
| 40.992 € Umsatz/Jahr | starke Spezialisierung | ca. 1.940 € monatlich |
Stundensatz-Realität als Nachhilfelehrer
Der marktübliche Stundensatz liegt 2026 für Nachhilfelehrer-Tätigkeiten zwischen 25 €/h und 55 €/h. Bei realistischen 80 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das einen Jahresumsatz zwischen 24.000 € und 52.800 €.
Wichtig: Die restlichen Arbeitsstunden (Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung, Projektverwaltung) sind nicht berechenbar, binden aber reale Zeit. Wer 40 Stunden/Woche arbeitet, kann selten mehr als 130-140 Stunden/Monat abrechnen.
Typische Betriebsausgaben als Nachhilfelehrer
Betriebsausgaben senken deinen Gewinn und damit deine Steuerlast — genau belegt werden müssen sie aber. Für deine Tätigkeit als Nachhilfelehrer sind erfahrungsgemäß diese Positionen relevant:
- Videoplattformen, LMS und Zahlungsanbieter
- Coachingräume, Technik und Aufnahme-Setup
- Weiterbildung, Supervision und Zertifizierung
- Website, Funnel, Newsletter und Anzeigen
- Buchhaltung, Rechtstexte und Berufshaftpflicht
Die Summe im Rechner oben (180 €/Monat) ist ein konservativer Richtwert. Dokumentiere jede Position sauber, halte Belege mindestens 10 Jahre auf (§147 AO) und ziehe bei Unsicherheit einen Steuerberater hinzu.
GKV oder PKV als Nachhilfelehrer?
Als Nachhilfelehrer hast du bei hauptberuflicher Selbstständigkeit die Wahl zwischen gesetzlicher (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV). Die Default-Annahme in diesem Rechner ist GKV — du kannst oben live umschalten.
GKV bedeutet 2026: 14,6 % + durchschnittlich 2,9 % Zusatzbeitrag, einkommensabhängig bis zur BBG von 5.812,50 €/Monat. Familienversicherung ist kostenlos. Der aktuelle Beitrag in deiner Berechnung liegt bei 443 €/Monat.
PKV bedeutet einen festen Tarifbeitrag (z. B. 400-700 €/Monat für junge Alleinstehende), steigt aber mit dem Alter deutlich. Rückkehr in die GKV ist ab 55 kaum noch möglich. Rechne mit einem Versicherungsberater, nicht mit einem Versicherungsvertreter.
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