Was bleibt Nachhilfelehrern
bei 2.800 € Umsatz netto?
1.834 €
Stundensatz-Range, Betriebsausgaben und Steuerlast speziell als Nachhilfelehrer. Vorausgefüllt mit marktüblichen Werten — du kannst alle Angaben unten live anpassen.
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Kostenlos testenDie Einkommens-Realität als Nachhilfelehrer
Wer als Nachhilfelehrer selbstständig arbeitet, rechnet oft mit dem Brutto-Umsatz und übersieht, wie viel tatsächlich nach Sozialabgaben und Steuer übrig bleibt. Bei einem Monatsumsatz von 2.800 € und marktüblichen Betriebsausgaben von 180 € bleiben aktuell 1.834 € netto übrig — das sind 70,0 % vom Gewinn.
Die Differenz zum Brutto-Umsatz ist keine Kleinigkeit: Krankenversicherung, Pflege, Einkommensteuer-Rücklage und ggf. Solidaritätszuschlag summieren sich zu einem festen Abzugs-Block, den du in jeder Kalkulation einplanen solltest.
Stundensatz-Realität als Nachhilfelehrer
Der marktübliche Stundensatz liegt 2026 für Nachhilfelehrer-Tätigkeiten zwischen 25 €/h und 55 €/h. Bei realistischen 80 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das einen Jahresumsatz zwischen 24.000 € und 52.800 €.
Wichtig: Die restlichen Arbeitsstunden (Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung, Projektverwaltung) sind nicht berechenbar, binden aber reale Zeit. Wer 40 Stunden/Woche arbeitet, kann selten mehr als 130-140 Stunden/Monat abrechnen.
Steuer-Hinweis speziell als Nachhilfelehrer
Nachhilfe zählt als Bildungsleistung — umsatzsteuerfrei nach § 4 Nr. 21 UStG, sofern eine Bescheinigung der Landesschulbehörde vorliegt. Ohne diese Bescheinigung bist du USt-pflichtig.
Dieser Hinweis ist keine Steuerberatung im Sinne des §5 StBerG. Für verbindliche Aussagen konsultiere einen Steuerberater oder Fachanwalt für Steuerrecht.
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