Brutto-Netto-Rechner für Freiberufler: Warum normale Gehaltsrechner nicht reichen
Ein normaler Brutto-Netto-Rechner ist für Freiberufler oft irreführend. Es gibt kein klassisches Bruttogehalt, keine Lohnsteuerabführung durch den Arbeitgeber und keinen automatisch geteilten Sozialversicherungsbeitrag.
Freiberufler rechnen über Gewinn
Bei Angestellten steht ein Bruttogehalt fest. Bei Freiberuflern entsteht die Rechengrundlage erst aus Umsatz minus Betriebsausgaben.
Erst dieser Gewinn wird zur Basis für Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Einkommensteuer.
Steuer kommt zeitversetzt
Freiberufler müssen Einkommensteuer oft über Vorauszahlungen und Rücklagen planen. Das Geld liegt zunächst auf dem Konto, gehört aber nicht vollständig privat dir.
Deshalb ist ein auszahlbarer Monatswert praktischer als eine reine Jahressteuer.
Warum dieser Rechner anders arbeitet
Der Rechner kombiniert Umsatz, Ausgaben, Versicherung, Pflegeversicherung, Einkommensteuer, Soli, Kirchensteuer, Splitting und Altersvorsorge in einer Live-Berechnung.
Damit siehst du nicht nur die Steuer, sondern den Betrag, den du dir realistisch monatlich auszahlen kannst.
Direkt berechnen
Nutze den Rechner mit deinen echten Zahlen. Der Unterschied zwischen Umsatz, Gewinn und auszahlbarem Netto wird sofort sichtbar.
Häufige Fragen
Kann ich einen normalen Brutto-Netto-Rechner als Freiberufler nutzen?
Nur sehr eingeschränkt. Normale Gehaltsrechner rechnen mit Lohnsteuer und Arbeitnehmer-Sozialversicherung. Freiberufler müssen über Gewinn, GKV/PKV und Einkommensteuer rechnen.
Was ist bei Freiberuflern brutto?
Praktisch ist der Umsatz die Ausgangsgröße. Steuerlich relevanter ist aber der Gewinn nach Betriebsausgaben.
Was ist bei Freiberuflern netto?
Netto ist der auszahlbare Betrag nach Betriebsausgaben, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Einkommensteuer und möglichen Zusatzabgaben.