Was bleibt Texter
bei 3.800 € Umsatz netto?
2.448 €
Stundensatz-Range, Betriebsausgaben und Steuerlast speziell als Texter. Vorausgefüllt mit marktüblichen Werten — du kannst alle Angaben unten live anpassen.
Weniger Buchhaltung. Mehr Zeit.
Buchhaltung, Rechnungen und Steuererklärung — alles in einer App. Spart dir im Schnitt fünf Stunden Papierkram pro Monat. Kostenlos testen, monatlich kündbar.
Kostenlos testenDiese Seite ist für Selbstständige gedacht, die als Texter arbeiten und wissen wollen, was vom Umsatz wirklich privat verfügbar bleibt. Die voreingestellten Werte starten mit 3.800 € Monatsumsatz, 280 € Betriebsausgaben, 40-85 €/h und 120 abrechenbaren Stunden. Dadurch siehst du nicht nur eine abstrakte Steuerformel, sondern eine realistische Ausgangslage für Text & Redaktion. Relevant sind dabei Umsatz, Gewinn, PKV, Pflegeversicherung, Einkommensteuer-Rücklage und die Frage, ob du als Texter eher über Projekte, Retainer, Einzeltermine oder wiederkehrende Kunden arbeitest. Passe die Werte oben an, wenn deine echte Auslastung oder Kostenstruktur abweicht.
Was bleibt mir als Texter netto? Steuerrechner 2026
Einkommen
Als Texter entstehen Einnahmen typischerweise über redaktionelle Aufträge, Content-Retainer, Übersetzungen und publizistische Projekte. Der Rechner startet mit 3.800 € Umsatz pro Monat und verbindet diesen Wert mit der Stundensatzspanne von 40-85 €/h. Entscheidend ist, wie viele Stunden wirklich abrechenbar sind und wie stabil die Pipeline über mehrere Monate bleibt.
Ausgaben
Die voreingestellten 280 € Betriebsausgaben sind ein konservativer Monatswert für Texter. Typisch sind Recherchetools, Datenbanken und Fachmedien, Schreibsoftware, Korrektorat und Transkription, KI-, SEO- und Analyse-Tools und je nach Modell auch Fortbildungen, Konferenzen und Fachliteratur. Wenn du teure Tools, Reisen oder externe Dienstleister nutzt, sollte der Wert im Rechner bewusst höher angesetzt werden.
Steuer-Hinweis
Schriftstellerische, journalistische, unterrichtende oder übersetzende Tätigkeiten können nach §18 EStG freiberuflich sein. Skalierte Content-Produktion mit Handel oder Agenturstruktur kann anders bewertet werden. Für die Praxis heißt das: Rechnungen, Leistungsbeschreibung und Website sollten zu deiner tatsächlichen Tätigkeit als Texter passen. Als Texter fällst du unter § 18 EStG (freier Beruf) — kein Gewerbeschein nötig, keine Gewerbesteuer. Achte nur auf die klare Abgrenzung: Werbetexte sind noch frei, produziertes Marketing-Material (Druck, Versand) kann gewerblich werden. Die Kleinunternehmerregelung liegt 2026 bei 25.000 € Vorjahresumsatz und 100.000 € Umsatz im laufenden Jahr; bei typischen Texter-Umsätzen ist sie oft schnell überschritten.
Krankenversicherung
Für Texter ist die Krankenversicherung ein zentraler Monatsblock. Bei GKV rechnet der Rechner mit dem allgemeinen Beitrag plus durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 €. Bei PKV zählt dein konkreter Tarif und das Alterungsrisiko. Vergleiche deshalb nicht nur den heutigen Beitrag, sondern auch Familie, Krankengeld, Rückkehrmöglichkeiten und langfristige Beitragsentwicklung.
Verträge, Haftung und Risiko
Briefing, Quellenlage, Nutzungsrechte, Überarbeitungsrunden, KI-Nutzung und Haftung für Aussagen sollten vor Projektstart geklärt sein.
VG Wort, KSK, Quellen-Dokumentation, Nutzungsrechte und Haftung für fachliche Aussagen sind zentrale Themen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel bleibt als Texter bei 3.800 € Umsatz netto übrig?
Für Texter ist der Monatsumsatz nur der Startpunkt. Bei 3.800 € Umsatz und 280 € typischen Betriebsausgaben entsteht zuerst der Gewinn; davon gehen PKV, Pflegeversicherung und die Einkommensteuer-Rücklage ab. Der Rechner zeigt oben den auszahlbaren Monatsbetrag live, weil kleine Änderungen bei Ausgaben, Krankenversicherung oder Kirchensteuer sofort mehrere hundert Euro Unterschied machen können. Für Textern ist deshalb nicht der höchste Umsatz, sondern der planbare Gewinn die entscheidende Kennzahl.
Welcher Stundensatz ist für Texter 2026 realistisch?
Die hinterlegte Spanne für Texter liegt bei 40-85 € pro Stunde. Bei 120 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das rechnerisch 57.600 bis 122.400 € Jahresumsatz, bevor Ausfälle, Akquise und Weiterbildung berücksichtigt sind. Bei Text und Redaktion liegt der Hebel in Spezialisierung, Rechercheaufwand und klar bepreisten Nutzungsrechten statt nur in Wortpreisen. Plane deshalb mit einem Mindeststundensatz, der auch nicht berechenbare Zeit, Versicherungen, Rücklagen und ruhige Monate trägt.
Welche Betriebsausgaben sollte ich als Texter zuerst erfassen?
Für Texter sind vor allem Recherchetools, Datenbanken und Fachmedien, Schreibsoftware, Korrektorat und Transkription und KI-, SEO- und Analyse-Tools relevant. Zusätzlich solltest du Fortbildungen, Konferenzen und Fachliteratur sowie Website, Newsletter und Akquise getrennt erfassen, damit die Buchhaltung später nicht aus pauschalen Schätzungen besteht. Der Rechner nutzt 280 € pro Monat als vorsichtigen Startwert. Wenn deine echten Kosten deutlich abweichen, ändere den Wert direkt, denn jede sauber belegte Ausgabe senkt den steuerlichen Gewinn.
Bin ich als Texter freiberuflich oder gewerblich tätig?
Schriftstellerische, journalistische, unterrichtende oder übersetzende Tätigkeiten können nach §18 EStG freiberuflich sein. Skalierte Content-Produktion mit Handel oder Agenturstruktur kann anders bewertet werden. Maßgeblich ist nicht die Berufsbezeichnung auf der Website, sondern was du konkret abrechnest und wie du arbeitest. Für Texter solltest du die eigene Leistungsbeschreibung, Rechnungen und Verträge konsistent formulieren. Als Texter fällst du unter § 18 EStG (freier Beruf) — kein Gewerbeschein nötig, keine Gewerbesteuer. Achte nur auf die klare Abgrenzung: Werbetexte sind noch frei, produziertes Marketing-Material (Druck, Versand) kann gewerblich werden. Wenn mehrere Tätigkeiten zusammenkommen, ist eine kurze Klärung mit Finanzamt oder Steuerberater meist günstiger als später falsche Annahmen zu korrigieren.
Welche Rücklagen brauche ich als Texter für Krankenversicherung und Steuer?
Als Texter solltest du die Krankenversicherung nicht aus dem Bauch heraus kalkulieren. In der GKV liegen 2026 der allgemeine Beitrag und durchschnittlich 2.9 % Zusatzbeitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812 € im Monat zugrunde; in der PKV zählt dein Tarif, nicht dein Gewinn. Zusätzlich brauchst du monatliche Rücklagen für Einkommensteuer, Pflegeversicherung und schwächere Auftragsphasen. Praktisch ist ein separates Steuerkonto, auf das du nach jedem Zahlungseingang sofort einen festen Anteil überweist.
Typische Umsatz-Szenarien für Textern
| Einkommen | Beschreibung | Netto |
|---|---|---|
| 32.832 € Umsatz/Jahr | vorsichtige Auslastung | ca. 1.690 € monatlich |
| 45.600 € Umsatz/Jahr | typischer Zielwert | ca. 2.180 € monatlich |
| 55.632 € Umsatz/Jahr | starke Spezialisierung | ca. 2.700 € monatlich |
Stundensatz-Realität als Texter
Der marktübliche Stundensatz liegt 2026 für Texter-Tätigkeiten zwischen 40 €/h und 85 €/h. Bei realistischen 120 abrechenbaren Stunden pro Monat ergibt das einen Jahresumsatz zwischen 57.600 € und 122.400 €.
Wichtig: Die restlichen Arbeitsstunden (Akquise, Buchhaltung, Weiterbildung, Projektverwaltung) sind nicht berechenbar, binden aber reale Zeit. Wer 40 Stunden/Woche arbeitet, kann selten mehr als 130-140 Stunden/Monat abrechnen.
Typische Betriebsausgaben als Texter
Betriebsausgaben senken deinen Gewinn und damit deine Steuerlast — genau belegt werden müssen sie aber. Für deine Tätigkeit als Texter sind erfahrungsgemäß diese Positionen relevant:
- Recherchetools, Datenbanken und Fachmedien
- Schreibsoftware, Korrektorat und Transkription
- KI-, SEO- und Analyse-Tools
- Fortbildungen, Konferenzen und Fachliteratur
- Website, Newsletter und Akquise
Die Summe im Rechner oben (280 €/Monat) ist ein konservativer Richtwert. Dokumentiere jede Position sauber, halte Belege mindestens 10 Jahre auf (§147 AO) und ziehe bei Unsicherheit einen Steuerberater hinzu.
GKV oder PKV als Texter?
Als Texter hast du bei hauptberuflicher Selbstständigkeit die Wahl zwischen gesetzlicher (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV). Die Default-Annahme in diesem Rechner ist PKV — du kannst oben live umschalten.
GKV bedeutet 2026: 14,6 % + durchschnittlich 2,9 % Zusatzbeitrag, einkommensabhängig bis zur BBG von 5.812,50 €/Monat. Familienversicherung ist kostenlos. Der aktuelle Beitrag in deiner Berechnung liegt bei 450 €/Monat.
PKV bedeutet einen festen Tarifbeitrag (z. B. 400-700 €/Monat für junge Alleinstehende), steigt aber mit dem Alter deutlich. Rückkehr in die GKV ist ab 55 kaum noch möglich. Rechne mit einem Versicherungsberater, nicht mit einem Versicherungsvertreter.
Du suchst einen anderen Beruf? Alle Freelancer-Berufe im Überblick →